ARBEITSSCHUTZ UND GESUNDHEITSMANAGEMENT ZUSAMMENFÜHREN

NEUE NORM DIN EN ISO 45001 VERABSCHIEDET

Am 12. März 2018 wurde die neue Norm ISO 45001 veröffentlicht. Sie wird die „Occupational Health and Safety Assessment Series“ (OHAS 18001) ersetzen, ein internationaler Standard für den Nachweis eines Arbeitsschutzmanagementsystems. Die Norm ISO 45001 beschreibt welche Anforderungen an ein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit gestellt werden und enthält ebenso eine Anleitung zur Umsetzung. Diese Umstellung führt den Arbeitsschutz und das betriebliche Gesundheitsmanagement zusammen.

Aus Sicht des Forums Arbeitsgesundheit ein Zeichen in die richtige Richtung, dass auch hier ein Vernetzen und ganzheitliche Betrachtung des Menschen in Arbeitsumfeldern seitens Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement stattfindet. Ein weiterer Schritt nach der gesetzlichen Verankerung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen 2013.

Im Fokus des Wandels zur ISO 45001 steht zum Beispiel die Verbesserung und Bereitstellung eines sicheren und gesunden Arbeitsplatzes, die allgemeine Eindämmung von Arbeits- und Gesundheitsrisiken, sowie Motivation der Mitarbeiter durch Rücksprache und Teilnahme.

Geeignete Maßnahmen auf Basis einer individuellen Unternehmensbetrachtung erhalten und fördern die Gesundheit Ihrer Beschäftigten und sorgen für sichere, gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen. Dies zieht nicht nur neue Fachkräfte an, sondern schafft auch eine ganz andere Außenwahrnehmung des Unternehmens bei Kunden und Partnern.

Sprechen Sie uns gerne auf eine ganzheitliche Beratung und Unterstützung zum Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement an.

GesundheitsWerkstatt – ein Angebot des Forums Arbeitsgesundheit

 

 

Ein-Tages-Workshops zum Thema Digitale Transformation mit DLA und Coaching – Pressemitteilung

Workshops mit Mehrwert – Digital Learning GmbH bietet Ein-Tages-Workshops zum Thema Digitale Transformation mit DLA und Coaching

Gerhard Wächter, ehemaliger Integrata Vorstand, fordert Unternehmer und Führungskräfte auf, sich fit für die Digitale Transformation zu machen

Foto: Depositphotos_19347767_m-2015

Ab sofort bietet die Digital Learning GmbH exklusive Workshops im Bereich „Digitale Transformation“ an, um die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Gerhard Wächter, ehemaliger Integrata-Vorstand und jetziger CEO der Digital Learning GmbH betont: „Arbeitgeber müssen ihre Führungskultur an die neuen Arbeitsmodelle der digitalen Welt anpassen, damit auch die einhergehenden Kulturveränderungen aktiv mitgestaltet werden können“. Aus seiner Vergangenheit verfügt der Diplom-Informatiker über langjährige internationale Erfahrung als Vorstand und befasst sich derzeit intensiv mit dem Thema „Digitalisierung“. „Wir sind alle an der weltweiten Digitalisierung beteiligt – freiwillig oder unfreiwillig. Wichtiger Bestandteil bei dem Weg in die Digitalisierung ist die Änderungsbereitschaft und die Änderungsfähigkeit der Menschen im Unternehmen. Unaufdringliche, aber zielgerichtete Kommunikation mit allen Beteiligten – Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Shareholdern – gewinnt immer stärkere Bedeutung. Was ist Digitalisierung und wie finde ich meinen Weg in die Digitale Transformation? Diesen herausfordernden Themen widmet sich die Digital Learning GmbH und setzt dabei auf eine neue Art der Workshops.

Der Mensch steht bei der Weiterbildungsmaßnahme im Mittelpunkt, er nimmt nicht nur an dem ausgewählten Ein-Tages-Workshop teil, sondern im Vorfeld findet eine eigens entwickelte DLA (Digital Learning Analysis) statt, die dem Teilnehmer zeigt, wo er inhaltlich steht und welcher Workshop maßgeschneidert für ihn passt. Im Workshop selbst wird der Referent aus der Beantwortung weiterer Kompetenzfragen den Bedarf der Teilnehmer konkretisieren und damit die Gestaltung des Workshops anpassen. Nach dem absolvierten Thementag hat der Teilnehmer die Möglichkeit, ein weiterführendes Coaching zu absolvieren, das zum Seminarumfang gehört.

Bei der Digital Learning GmbH erfahren Teilnehmer von in der Praxis tätigen Referenten, wie der Weg in die Digitalisierung mit wenigen Reibungsverlusten machbar ist und wie sich jeder einzelne am besten für die digitale Transformation rüstet. Die Trainer sind dabei allesamt Excellence Partner, die sich auf das Thema Digitalisierung spezialisiert haben.

Das Angebot umfasst derzeit 9 Seminare: www.digital-learning.global

Digital Learning GmbH

Die Digital Learning GmbH konzipiert Workshops im Bereich „Digitale Transformation“. Die Ein-Tages-Workshops werden flankiert von einem Einstiegstest und einem persönlichen Coaching im Nachgang. Ausschließlich Referenten aus der Praxis – sogenannte Excellence Partner – führen die Ein-Tages-Workshops zentral in München durch und sichern den Erfolg der Maßnahmen. Mit der ständigen Neu- und Weiterentwicklung von Themen ist die Digital Learning GmbH für ihre Kunden am Puls der Zeit.

 

Veranstaltungshinweis: Unternehmenscockpit – Wachstum leicht gemacht!

Schlagkräftige Maßnahmen zur Sicherung von Fachkräften

Veranstaltung für mittelständische Unternehmen
Freitag 9. März 2018 in München

In fünf Impulsvorträgen werden einfach umsetzbare Lösungsansätze und praktische Beispiele vermittelt. Nach jedem Impulsvortrag findet eine interaktive Diskussion zum Thema mit den Zuhörern statt.

In den Pausen stehen die Experten für Einzel-Gespräche zur Verfügung.
Das Format bietet viel Raum für Informationen, Austausch und praktische Lösungen.

Die Referenten von Crea hoch 5 sind erfahrene Experten auf ihren Gebieten, die schon viele namhafte Unternehmen zum Erfolg begleitet haben.

Die Vorträge im Einzelnen

  • Kurt Münichsdorfer: Resilienz im Unternehmen
  • Simone Damschek: Digitalisierungskompetenz – gesundes Arbeiten 4.0
  • Christina Bolte: BEMerkenswert gesunde Mitarbeiter als Erfolgsressource
  • Verena Weihbrecht: Herausforderung Generation Y – Erfolgsfaktoren für die Mitarbeiterbindung
  • Peter Eichleitner: Wertschätzung gewinnt!

Ihr Mehrwert

Die Besucher erfahren von hochkarätigen Experten mit welchen Maßnahmen Sie dem Fachkräftemangel begegnen können. Durch die Vorträge der Referenten haben die Teilnehmer die Möglichkeit konkrete Lösungsvorschläge kennenzulernen. Sie können den konkreten Handlungsbedarf in Ihrem Unternehmen erkennen. Sie können direkt vor Ort weitere Termine mit den Referenten vereinbaren.

 

Aktueller Leitfaden für die Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung

Neuer GDA-Leitfaden für die Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung veröffentlicht

Am 09. Januar 2018 hat die „Gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA“ aktualisierte Leitlinien für die Umsetzung der psychische Gefährdungsbeurteilung veröffentlicht.

Grundsätzlich richtet sich diese Leitlinie an alle Arbeitgeber, Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte und BGM-Verantwortliche. An diesen Vorgaben orientieren sich sicher alle deutschen Aufsichtsbehörden.

Was hat sich geändert?

Es geht bei den Änderungen vor allem darum, was bei der Einführung und Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden muss. Der Leitfaden wurde dabei um eine weitere Seite ergänzt.

Es werden zukünftig Prioritäten neu gesetzt und Themen hinzugefügt. Neu ist die Benennung von fünf Schlüsselfaktoren psychischer Belastung, die branchen- und tätigkeitsübergreifend relevant sind und in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden müssen.

Diese Punkte müssen ab jetzt bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung beachtet werden:
  • die Intensität der Arbeit,
  • die Arbeitszeit
  • der Handlungsspielraum des Arbeitnehmers,
  • die soziale Beziehung zu Arbeitskollegen und dem Vorgesetzten und
  • die echten Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel Lärmaufkommen.

Die dritte, überarbeitete Fassung der GDA finden Sie hier <<PDF zum Download>>. 

 

Mensch digital: Wer steuert wen?

Wie nutzen wir die digitale Arbeitswelt gesundheitsgerecht?

Unternehmen, die am Markt Schritt halten wollen, setzen im Rahmen der Digitalisierung auf flexiblere Prozesse, effizientere Strukturen und kundenindividuelle Produkte. Welche Auswirkungen hat dies auf künftige Arbeitsweisen? Sind Rund-um-die-Uhr-Ansprache, kurze Reaktionszeiten, Zeitdruck und psychische Belastungen der Preis, den wir für eine höhere Produktivität und Vernetzung zahlen?

Neue Arbeitslandschaften entstehen und entsprechen immer mehr den Möglichkeiten für gesundheitsgerechtes Arbeiten. Sie bieten Freiraum, gute Luft, helles Licht, sinnvolle Laufwege, Kommunikationsinseln, sowie Rückzugs- und Erholungsorte für sinnvolle Pausen.

Hier ist Raum für ein intensives Miteinander, vernetzte Kommunikation, kreative Innovation und Zusammenfinden von Teams. Ein Traum für jeden Beschäftigten die eigene digitale Affinität und Mobilität im Alltag und im Beruf leben zu können.

Die Möglichkeiten sind vielerorts bereits gegeben, doch wie sieht es mit den Herausforderungen aus?

Digitalisierungskompetenzen beinhalten das Erkennen komplexer Zusammenhänge in kürzester Zeit. Schnelles Agieren und hohe Flexibilität sind gefordert. Selbstgesteuertes Handeln gepaart mit hoher Problemlösungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit werden benötigt. Dabei stressresistent und langfristig leistungsfähig bleiben ist das Ziel.

Die Studie #whatsnext, Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“ des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen mit der Techniker Krankenkasse (TK) und der Haufe Gruppe von 2017 ist mit über 800 befragten Organisationen eine sehr umfassende Studie zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement. Als ein Ergebnis wird gesundes Führen als wichtigstes Thema der Führungskultur in den nächsten 5 Jahren erachtet. Ferner wird dargestellt, dass Gesundheitsangebote direkt am Arbeitsplatz in naher Zukunft der wichtigste Ansatz sein werden, um die Beschäftigten zu erreichen und gesund zu erhalten.

Grafik: Techniker Krankenkasse

 

Wie können digitale Kompetenzen gefördert werden?

Aus Sicht des Forums Arbeitsgesundheit geht es vor allem darum präventive Unterstützung zu bieten und bereits heute die betriebliche Gesundheitsförderung in die Digitalisierungsprojekte zu integrieren. Spielerische Integration in Alltagsprozesse, Gamification nutzen und Vernetzung von On- und Offline-Maßnahmen. Eine Individualisierung des Angebotes durch digitale Gesundheitsplattformen bietet dem Einzelnen abwechslungsreiche Motivation und dadurch auch nachhaltige Erfolge.

 

Arbeitsrecht: Kurzarbeit für Arbeitnehmer

Kurzarbeit für Arbeitnehmer

Die meisten Branchen müssen wechselnde Auftragslagen ausbalancieren. Mal können sich die Betriebe vor Arbeit kaum retten, mal bleiben die Aufträge aus und die Maschinen stehen.  Dabei handelt es sich um temporäre Schwankungen, die normalerweise keine gesonderten Maßnahmen erfordern. Hält die Auftragsflaute jedoch an, geraten Arbeitsplätze in Gefahr.

Für solche Situationen hat der Gesetzgeber die Kurzarbeit vorgesehen. Sie soll Entlassungen verhindern und Arbeitsplätze auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen sichern.  Darüber hinaus gibt es saisonabhängige Branchen, in denen die Kurzarbeit zum Alltag gehört.

Finanzielle Einbußen ausgleichen

Die Baubranche beispielsweise erlebt ihre Hochzeiten in den warmen, trockenen Monaten. Im Winter hingegen ruhen viele Baustellen, für die Arbeiter gibt es nicht viel zu tun.

Auch hier greifen die Regelungen zur Kurzarbeit, wie die Infoplattform http://www.anwaltarbeitsrecht.com erläutert. Sie erlauben einem Arbeitgeber, die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit für einen bestimmten Zeitraum zu reduzieren.

In gleichem Maße reduziert sich auch der Lohnanspruch des Arbeitnehmers. Je nach Umfang der Kürzungen geraten Arbeitnehmer durch die Kurzarbeit in finanzielle Bedrängnis. Ausgleichen können sie ihre Einbußen mithilfe des sogenannten Kurzarbeitergeldes von der Arbeitsagentur.

Unterstützung von der Arbeitsagentur

Wie hoch das Kurzarbeitergeld ausfällt, richtet sich nach dem normalen Verdienst des Antragsstellers bzw. dem sich daraus ergebenden Anspruch auf Arbeitslosengeld.  Arbeiter mit Kindern bekommen etwas mehr als kinderlose Angestellte.

Diese Unterstützung wird normalerweise für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten gewährt, wobei eine Verlängerung in Ausnahmefällen möglich ist. In Firmen mit Betriebsrat muss dieser übrigens konsultiert werden, bevor Kurzarbeit angeordnet werden darf. Auch Dauer und Umfang der arbeitszeitlichen und finanziellen Kürzungen werden zwischen Firma und Interessenvertretung der Arbeitnehmer ausgehandelt.

Unternehmerinnen führen anders

Unternehmerinnen in oberbayern

Im Vorfeld der Bundestagswahl finden derzeit verschiedene Gespräche des IHK Arbeitskreises „Frauen in der Wirtschaft“ mit politischen Vertretern der Parteien statt.

Hier ein Treffen der Unternehmerinnen mit Claudia Tausend, Bundestagskandidatin für die SPD im Wahlkreis München-Ost, zu Gast bei der MTG-Kommunikations-Technik GmbH in München.

Quelle: IHK München und Oberbayern

Wie bereits bei einem Austausch mit Katrin Staffler CSU-Direktkandidatin für Dachau/Fürstenfeldbruck, wurde Aktuelles der Unternehmerinnen adressiert:

  • Standort
  • Digitalisierung
  • Arbeitszeitregulierungen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Alles Bereiche, die derzeit nicht nur Unternehmerinnen stark beschäftigen. Mit Beispielen aus der Praxis wurde hervorgehoben, dass die aktuelle Arbeitszeitenregelung große Einschränkungen mit sich bringt. Branchenunabhängig hapert es an der Umsetzbarkeit. Häufig ist die Regelung nicht im Sinne der Mitarbeitenden.

Weibliche Führungsskills

Dabei verfügen Frauen heute schon über die Führungseigenschaften von morgen. Dies beweist eine aktuelle Studie der IHK München und Oberbayern. In dieser Untersuchung wurde die Spezifika weiblichen Unternehmertums analysiert. Neben großen Gemeinsamkeiten wurden auch sehr spezielle Unterschiede festgestellt.

So stellen weibliche Führungskräfte den Menschen in den Mittelpunkt und setzen grundsätzlich mehr auf Soft Skills und Empathie. Sichere Intuition und komplexe Abwägung zeichnet diese aus.

Digital Transformation

Eigenschaften, die für einen gelungenen digitalen Wandel Voraussetzung sein können. Laut einer Studie der Universität St. Gallen gehören vier Aspekte zu einer erfolgreichen Digitalisierung. Mit Vision und Inspiration führen, eine Vertrauenskultur im Unternehmen zu etablieren, Selbstkompetenz der Mitarbeitenden und flexible Strukturen. Selbstkompetenz meint Stressresistenz, soziale Fähigkeiten und Identifikation mit dem Unternehmen.

Qualifizierte und gesunde Mitarbeitende sind die Voraussetzung für Innovationen. Damit geht eine hohe Produktivität im Wettbewerb einher. Doch gerade diese Fachkräfte sind heiß begehrt und fehlen in vielen Betrieben. Was zählt bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber heute?

Betriebliche Gesundheitsförderung

Personalverantwortliche bestätigen, Gehalt ist heute häufig nur ein Hygienefaktor. Stattdessen zählen Angebote wie Life-Balance, flexible Arbeitszeitmodelle und Konzepte zur Kinderbetreuung.

Gesundheitsangebote im Unternehmen helfen somit einerseits die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Andererseits können Beschäftigte den aktuellen Anforderungen und Veränderungen kompetent begegnen.

BGM 4.0: Webinar

Termin: 13. Juli 2017, 14.00 Uhr

Titel: „BGM 4.0 – Verbindung von On-& Offline“

 

Inhalt:

Die Arbeitswelt ist heute eine andere als vor 10 Jahren, dank Smartphone ist alles mobil, immer und fast überall verfügbar. Wir haben es mit dem Phänomen der zunehmenden Entgrenzung von Arbeit und ganz neuen Arbeitsformen zu tun.

Wenn wir heute im BGM nahe an den Menschen sein wollen, müssen wir die neuen Technologien nutzen – Kurse oder Veranstaltungen vor Ort alleine reichen nicht mehr. Notwendig ist nicht weniger als ein Paradigmenwechsel vom BGM zu einem modernen, an die Arbeitswelt 4.0 angepassten BGM 4.0.

Das Webinar zeigt anschaulich wie BGM 4.0 in der Praxis aussieht und wie Unternehmen davon profitieren können – indem sie neue Zielgruppen mit BGM erreichen und nachhaltig sensibilisieren.

Im zweiten Teil des Webinars zeigen wir Ihnen anhand eines konkreten Projektes des BVMW „GeMit“ Gesunder Mittelstand auf, wie Sie in einer vernetzten Betriebsnachbarschaft umfangreiche Förderungen nutzen können.

>> HIER ANMELDEN <<

 

Dr. Oliver-Timo Henssler leitet das Partnermanagement und die Beratung der vitaliberty GmbH. Er bringt über 12 Jahre Erfahrung im Gesundheitsmanagement mit und ist Experte für die Modellierung und Analyse nachhaltiger Managementsysteme. Gemeinsam mit dem Handelsblatt initiierte Dr. Henssler im Jahr 2004 die erste deutschlandweite Studienreihe zum Thema Gesundheitsmanagement. Als Projektleiter und späterer Geschäftsführer von EuPD RSM rief er 2008 mit seinem Team den Corporate Health Award und das Corporate Health Audit sowie ab 2010, zusammen mit dem TÜV SÜD, den Deutschen Bildungspreis ins Leben. Dr. Henssler ist Autor und Herausgeber diverser Fachbücher und Fachartikel zum Gesundheits- und Talentmanagement und hat in mehr als 100 Unternehmen das Gesundheits- sowie Talentmanagement auditiert und viele Unternehmen bei der Optimierung ihres BGMs unterstützt.

 

Fachkräftesicherung: Webinar

Termin: 6. Juli 2017, 14.00 Uhr

Webinar: „Fachkräftesicherung durch betriebliche Gesundheitsförderung“

Inhalt:

Das Mittelstandsbarometer 2017 zeigt einen Umsatzverlust von 49 Mrd. € durch fehlende Fachleute. Wieviel Aufträge konnten Sie aufgrund Fachkräftemangel nicht annehmen, und wieviel Umsatzausfall mussten Sie dadurch bereits hinnehmen?

Handeln Sie jetzt und profilieren Sie sich bei Ihren Kunden und potenziellen Mitarbeitern als Arbeitgeber mit einem attraktiven Umfeld in Form von Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ganzheitliche Gesundheitsförderung und Stärkung des WIR-Gefühls.

Sichern Sie sich mögliche Vorteile durch den Erhalt von Personal, erhöhte Leistungsfähigkeit der Beschäftigten, Personalgewinnung, Kundenzufriedenheit, reduzierte Fehlzeiten und höhere Arbeitsproduktivität.

Wir zeigen Ihnen anhand eines konkreten Projektes des BVMW „GeMit“ Gesunder Mittelstand auf, wie Sie in einer vernetzten Betriebsnachbarschaft umfangreiche Förderungen nutzen können.

>> HIER ANMELDEN <<

Ihre Referentin, Simone Damschek, leitet das Forum Arbeitsgesundheit und war in großen, internationalen IT-Unternehmen in Führungspositionen beschäftigt. Sie ist zertifizierte Trainerin und Entspannungspädagogin für TrophoTraining® nach Dr. Jakob Derbolowsky, zertifizierte Auditorin für psychische Gefährdungsbeurteilung und autorisierte Beraterin Offensive Mittelstand.

Gesundheitsmesse GIG „Gesund in Germering“ 27./28.05.2017

Fachkräfte sichern, Kunden binden und wettbewerbsfähig sein durch betriebliche Gesundheitsförderung

Gerade mittelständische Betriebe sind in Zeiten hoher Arbeitsauslastungen großem Zeit- und Leistungsdruck ausgesetzt, was sowohl bei den Beschäftigten als auch bei den Inhabern selbst zu Erschöpfung führen kann und dem Gefühl, nicht mehr alles zu schaffen.

Alles ist flexibler und dynamischer geworden, die Planungszyklen sind bei vielen Betrieben von sechs auf zwei Monate geschrumpft. Der Anteil Beschäftigter im Handwerk mit einer psychischen Erkrankung oder Verhaltensstörung ist zum Beispiel zwischen 2005 und 2014 kontinuierlich von 5% auf fast 9% gestiegen (IKK classic 2014).

Was heißt das konkret für einen Betrieb?

Die Fehlzeiten steigen und Arbeitsabläufe können nicht mehr eingehalten werden. Gerade in kleineren Firmen ist das sehr schwer abzufedern. Dauerhafter Stress erhöht auch die Unfallgefahr und lange Ausfallzeiten können die Folge sein.

Unter Druck machen Beschäftigte eher Fehler. Das ist oft verbunden mit hohen Kosten für die Fehlerbeseitigung und schadet auf Dauer dem Ansehen der Firma. Zudem wirkt sich auf das Betriebsklima aus, was zu Konflikten im Team und einer schlechten Stimmung führen kann. Unzufriedene, gestresste Beschäftigte neigen dazu, innerlich zu kündigen und nur noch Dienst nach Vorschrift zu verrichten.

Qualifizierte und gesunde Mitarbeitende sind die Voraussetzung für Innovationen und eine hohe Produktivität im Wettbewerb. Doch gerade diese Fachkräfte sind heiß begehrt und fehlen in vielen Betrieben.

Was zählt bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber heute?

Personalverantwortliche bestätigen, dass das Gehalt heute häufig nur ein Hygienefaktor ist. Stattdessen zählen Faktoren wie Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeitmodelle und Konzepte zur Kinderbetreuung.

Betriebliche Gesundheitsförderung hilft einerseits die Attraktivität als Arbeitgeber in Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs ums Nachwuchs- und Fachkräfte zu erhöhen und fördert andererseits die Gesundheit der Beschäftigten, damit diese den aktuellen Anforderungen und Veränderungen gelassen begegnen können.

Zudem kann die Krankenquote und damit die Lohnfortzahlungskosten gesenkt werden. Das Ergebnis einer Auswertung mehrerer hundert Studien der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt: Mit betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention lassen sich sowohl Kosten reduzieren als auch die Gesundheit der Beschäftigten verbessern. Unter anderem können die Fehlzeitenraten von Beschäftigten durch Programme der Gesundheitsförderung um durchschnittlich 25% reduziert werden.

Wichtig ist ein gezielter Einstieg in die Gesundheitsförderung mit kostengünstigen Maßnahmen unter Einbeziehung möglicher Förderungen, so dass gute Ergebnisse Lust auf mehr machen.

<< Artikel zum Download >>

Besuchen Sie uns auf der GIG am 27. und 28. Mai

in der Stadthalle Germering von 10-18 Uhr

mit einer Podiumsdiskussion zum Thema:

„betriebliche Gesundheitsförderung – Fachkräftesicherung im Mittelstand“

am Sonntag 14:15 bis 15:30 Uhr

<< Flyer zum Download >>

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