Gesundheitsmesse GIG “Gesund in Germering” 27./28.05.2017

Fachkräfte sichern, Kunden binden und wettbewerbsfähig sein durch betriebliche Gesundheitsförderung

Gerade mittelständische Betriebe sind in Zeiten hoher Arbeitsauslastungen großem Zeit- und Leistungsdruck ausgesetzt, was sowohl bei den Beschäftigten als auch bei den Inhabern selbst zu Erschöpfung führen kann und dem Gefühl, nicht mehr alles zu schaffen.

Alles ist flexibler und dynamischer geworden, die Planungszyklen sind bei vielen Betrieben von sechs auf zwei Monate geschrumpft. Der Anteil Beschäftigter im Handwerk mit einer psychischen Erkrankung oder Verhaltensstörung ist zum Beispiel zwischen 2005 und 2014 kontinuierlich von 5% auf fast 9% gestiegen (IKK classic 2014).

Was heißt das konkret für einen Betrieb?

Die Fehlzeiten steigen und Arbeitsabläufe können nicht mehr eingehalten werden. Gerade in kleineren Firmen ist das sehr schwer abzufedern. Dauerhafter Stress erhöht auch die Unfallgefahr und lange Ausfallzeiten können die Folge sein.

Unter Druck machen Beschäftigte eher Fehler. Das ist oft verbunden mit hohen Kosten für die Fehlerbeseitigung und schadet auf Dauer dem Ansehen der Firma. Zudem wirkt sich auf das Betriebsklima aus, was zu Konflikten im Team und einer schlechten Stimmung führen kann. Unzufriedene, gestresste Beschäftigte neigen dazu, innerlich zu kündigen und nur noch Dienst nach Vorschrift zu verrichten.

Qualifizierte und gesunde Mitarbeitende sind die Voraussetzung für Innovationen und eine hohe Produktivität im Wettbewerb. Doch gerade diese Fachkräfte sind heiß begehrt und fehlen in vielen Betrieben.

Was zählt bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber heute?

Personalverantwortliche bestätigen, dass das Gehalt heute häufig nur ein Hygienefaktor ist. Stattdessen zählen Faktoren wie Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeitmodelle und Konzepte zur Kinderbetreuung.

Betriebliche Gesundheitsförderung hilft einerseits die Attraktivität als Arbeitgeber in Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs ums Nachwuchs- und Fachkräfte zu erhöhen und fördert andererseits die Gesundheit der Beschäftigten, damit diese den aktuellen Anforderungen und Veränderungen gelassen begegnen können.

Zudem kann die Krankenquote und damit die Lohnfortzahlungskosten gesenkt werden. Das Ergebnis einer Auswertung mehrerer hundert Studien der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt: Mit betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention lassen sich sowohl Kosten reduzieren als auch die Gesundheit der Beschäftigten verbessern. Unter anderem können die Fehlzeitenraten von Beschäftigten durch Programme der Gesundheitsförderung um durchschnittlich 25% reduziert werden.

Wichtig ist ein gezielter Einstieg in die Gesundheitsförderung mit kostengünstigen Maßnahmen unter Einbeziehung möglicher Förderungen, so dass gute Ergebnisse Lust auf mehr machen.

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Besuchen Sie uns auf der GIG am 27. und 28. Mai

in der Stadthalle Germering von 10-18 Uhr

mit einer Podiumsdiskussion zum Thema:

“betriebliche Gesundheitsförderung – Fachkräftesicherung im Mittelstand”

am Sonntag 14:15 bis 15:30 Uhr

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